FLIR i3

FLIR i3
7.8

Bedienung

9.0 /10

Funktionsumfang

6.0 /10

Auflösung

6.0 /10

Verarbeitung

10.0 /10

Preis/Leistung

8.0 /10

Vorteile

  • Einfache Bedienung
  • Klein und leicht
  • Preisgünstig
  • Robust

Nachteile

  • Geringe Sensor-Auflösung
  • Kein sichtbares Spektrum darstellbar
  • Genauigkeit könnte höher sein

Die FLIR i3* ist eine Wärmebildkamera, die unter Thermografen sehr beliebt ist.

Im Folgenden stellen wir das Produkt genauer vor und gehen auf Schwächen und Stärken des Gerätes ein.

Desweiteren schildern wir mögliche Anwendungsgebiete, für die diese Wärmebildkamera geeignet ist.

FLIR i3

FLIR i3 WärmebildkameraDie Wärmebildkamera FLIR i3 macht nicht nur einen robusten und hochwertigen Eindruck, sie liefert gute Wärmebilder, liegt gut in der Hand und ist sehr einfach zu bedienen.

Deshalb ist sie wahrscheinlich – und nicht zuletzt wegen dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis – besonders bei den Einsteigern in der Thermografie so beliebt.

Technische Daten

Die Sensor-Auflösung von 60 x 60 Pixel und eine Grund-Genauigkeit von  ± 2 % machen das Gerät sicher nicht zu den Leistungsstärksten. Jedoch liefert die FLIR i3 trotzdem hochwertige Bilder und ist für einfache Anwendungszwecke bestens gewappnet.

Alternativ kann man zu einem Aufpreis zu den anderen Modellen aus der FLIR i-Reihe greifen die eine höhere Sensor-Auflösung verfügen. Zu beachten ist der Messbereich von -20 bis 250 °C und die kleine 12,5 ° x 12,5 ° Optik.

Die Bildfrequenz beträgt 9 Hz auf dem 2,8 Zoll Farb-LCD. Der Emissionsgrad lässt sich wie gewohnt von 0,1 bis 1,0 einstellen. Leider ist keine Digitalkamera für das sichtbare Spektrum integriert.

 
 

Das Gerät kann also keine “MSX® Thermal Image Enhancement” – Darstellung wo Wärmebild und visuelles Bild überlagert werden.

Das Wärmebild kann in drei unterschiedlichen Farbpaletten (Eisen, Regenbogen und Schwarz / Weiß) angezeigt werden, um evtl. die Darstellung von Temperaturunterschieden zu verbessern.

Einsatzzweck

Die FLIR i3 ist für preisbewusste Anwender geeignet, die einfache thermische Fragestellungen untersuchen wollen. Dazu zählen einfache elektrische Schaltungen , kleine bauliche Mängel am Eigenheim, Schornsteinfeger etc.

Für den beruflichen und tagtäglichen Einsatz in der Gebäudediagnostik ist sie wegen der eher kleineren Optik und Sensor-Auflösung nicht zu empfehlen.

Wenn in besonders engen Räumen gearbeitet werden muss, sollte man zu einer Wärmebildkamera mit einer größeren Optik greifen.

Nicht zuletzt sollten Anwender zugreifen, die ein leichtes und kompaktes Markenprodukt in gewohnter Qualität und Verarbeitung wünschen.

Lieferumfang

  • FLIR i3 Wärmebildkamera
  • Hartschalen Transportkoffer
  • 512 MB Mini-SD-Karte
  • USB-Kabel
  • Netzteil
  • Software und Anleitung

Fazit – FLIR i3

Mit der FLIR i3 können Einsteiger wenig verkehrt machen. Sie hat vielleicht nicht den besten IR-Sensor, liefert aber trotzdem ausgesprochen gute Bilder – und das bei einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Alles in allem, ein Gerät das Spaß macht im Thermografie-Einsatz.